Glass Bell

To me, “Glass Bell” is a song about the longing for closeness without possession, connection without confinement, and freedom without emotional distance.

The image of the glass bell stands for something that can protect us, but at the same time separate us from life, from other people and from the unknown. It can keep pain outside – but it can also keep love, growth and genuine connection away.

The repeated wish to be only a small light, a little warmth or a gentle spark reflects a kind of closeness that does not demand or control. It simply wants to be present without taking away the other person’s freedom.

The bridge is especially important to me: even if freedom can hurt, and even if love can leave scars, it may still be better to truly feel and experience life than to remain protected behind glass.

For me, Glass Bell is ultimately about opening ourselves to connection without losing ourselves – and about having the courage to step beyond fear, walls and the safety of emotional isolation.


Glass Bell

Für mich ist „Glass Bell“ ein Song über die Sehnsucht nach Nähe ohne Besitzanspruch, nach Verbundenheit ohne Einengung und nach Freiheit, ohne sich voneinander zu entfernen.

Das Bild der Glasglocke steht für etwas, das uns schützen kann, uns gleichzeitig aber auch vom Leben, von anderen Menschen und vom Unbekannten trennt. Sie kann Schmerz draußen halten – aber ebenso Liebe, Wachstum und echte Verbindung.

Der wiederkehrende Wunsch, nur ein kleines Licht, etwas Wärme oder ein sanfter Funke zu sein, beschreibt eine Form von Nähe, die nichts fordert und nichts festhalten will. Sie möchte einfach da sein, ohne dem anderen seine Freiheit zu nehmen.

Besonders wichtig ist für mich die Bridge: Auch wenn Freiheit verletzen kann und Liebe Narben hinterlässt, ist es vielleicht dennoch besser, wirklich zu fühlen und zu leben, als geschützt hinter Glas zu bleiben.

Für mich handelt Glass Bell letztlich davon, sich für Nähe zu öffnen, ohne sich selbst zu verlieren – und den Mut zu finden, über Angst, Mauern und die Sicherheit emotionaler Abschottung hinauszugehen.



GLASS BELL

I’d like to be
A moment of happiness
On a journey through time
Passing softly by
Without making anyone stay

I’d like to be
A little warmth
In this frozen reality
Without suffocating
What still longs to breathe

So let me knock
On the glass bell
That keeps our hearts apart

Let me be
A small light
A gentle spark

For everything that longs to fly
Everything that longs to be
Beyond the walls
Beyond the fear
Beyond the glass
We’re meant to see

I’d like to be
A little closeness
In this age of distance
And quiet separation

Without holding back
What needs to wander
What needs to move
What needs to grow

So let me knock
On the glass bell
That keeps our hearts apart

Let me be
A small light
A gentle spark

For everything that longs to fly
Everything that longs to be
Beyond the walls
Beyond the fear
Beyond the glass
We’re meant to see


I’d like to be
A tiny hammer
Tapping at the silent dome

Protecting us
Yet keeping out
The wild unknown

And if freedom leaves a wound
If love leaves a scar
Still I’d rather feel the pain
Than never know
Who we are


I’d like to be
Nothing more
Than an unexpected gift

Without asking why
Without asking how
Without losing myself

Or you

So let me knock
On the glass bell
That keeps our hearts apart

Let me be
A small light
A gentle spark

For everything that longs to fly
Everything that longs to be
Beyond the glass
Beyond the fear
Beyond the walls

We’re already here



GLASGLOCKE

Ich möchte gern
ein Moment des Glücks sein
auf einer Reise durch die Zeit,

sanft vorüberziehen,
ohne jemanden dazu zu bringen,
bei mir bleiben zu müssen.

Ich möchte gern
ein wenig Wärme sein
in dieser gefrorenen Wirklichkeit,

ohne das zu ersticken,
was sich noch immer danach sehnt,
frei zu atmen.

Also lass mich anklopfen
an die Glasglocke,
die unsere Herzen voneinander trennt.

Lass mich
ein kleines Licht sein,
ein sanfter Funke

für alles,
was sich danach sehnt zu fliegen,
für alles,
was einfach sein möchte.

Jenseits der Mauern,
jenseits der Angst,
jenseits des Glases

liegt das,
was wir bestimmt sind zu sehen.

Ich möchte gern
ein wenig Nähe sein
in dieser Zeit der Distanz

und der stillen Trennung,

ohne das zurückzuhalten,
was weiterziehen muss,
was sich bewegen muss,
was wachsen muss.

Also lass mich anklopfen
an die Glasglocke,
die unsere Herzen voneinander trennt.

Lass mich
ein kleines Licht sein,
ein sanfter Funke

für alles,
was sich danach sehnt zu fliegen,
für alles,
was einfach sein möchte.

Jenseits der Mauern,
jenseits der Angst,
jenseits des Glases

liegt das,
was wir bestimmt sind zu sehen.

Ich möchte gern
ein winziger Hammer sein,

der sanft gegen die stille Kuppel klopft,
die uns beschützt
und gleichzeitig
das wilde Unbekannte draußen hält.

Und wenn Freiheit
eine Wunde hinterlässt,

wenn Liebe
eine Narbe zurücklässt,

dann würde ich den Schmerz
noch immer lieber fühlen,

als niemals zu erfahren,
wer wir wirklich sind.

Ich möchte gern
nichts weiter sein

als ein unerwartetes Geschenk,

ohne nach dem Warum zu fragen,
ohne nach dem Wie zu fragen,

ohne dabei
mich selbst zu verlieren
oder dich.

Also lass mich anklopfen
an die Glasglocke,
die unsere Herzen voneinander trennt.

Lass mich
ein kleines Licht sein,
ein sanfter Funke

für alles,
was sich danach sehnt zu fliegen,
für alles,
was einfach sein möchte.

Jenseits des Glases,
jenseits der Angst,
jenseits der Mauern –

wir sind bereits hier.


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